Steueranwalt Peine

Christoph Hussy - Ihr Fachanwalt für Steuerrecht in Peine

Hilfe bei Steuerfahndung

Was tun, wenn Sie ein Schreiben vom Finanzamt oder von der Steuerfahndung bekommen, in dem Ihnen direkt oder indirekt Steuerhinterziehung vorgeworfen wird?

Oder schlimmer noch: Die Steuerfahndung steht früh morgens in der Tür und hält Ihnen einen Durchsuchungsbeschluss unter die Nase?

 

Wenn der Steuerfahnder zweimal klingelt ...

 

Erste Devise: Ruhig bleiben!

Das ist viel leichter gesagt als getan, deshalb: Schnellstens sachkundigen Steueranwalt kontaktieren! Hier erhalten Sie qualifizierte Hilfe, und die Beamten vom Finanzamt und von der Steuerfahndung wissen jetzt, dass Sie sich und ihre Rechte schützen wollen. Und vor allem: Der Steuerberater ist Ihr Partner, der den kühlen Kopf behält.

 

Checkliste bei Hausdurchsuchung

  • Rufen Sie Ihren Steuerberater oder gleich einen guten Steueranwalt an!
  • Verweigern Sie die Aussage, bis Ihr Rechtsbeistand da ist.
  • Die Steuerfahnder müssen sich mit einem Dienstausweis ausweisen können.
  • Ihnen muss ein Durchsuchungsbeschluss gezeigt werden.
  • Sie und Ihre Angehörigen müssen über Ihr Schweigerecht belehrt werden.
  • Der Durchsuchungsleiter muss seinen Dienstausweis zeigen. Sie sollten Name, Dienstgrad und -behörde aufschreiben.
  • Sie sollten eine Kopie des Durchsuchungsbeschlusses erhalten oder eine Kopie anfertigen.
  • Der Durchsuchungsbeschluss darf nicht älter als sechs Monate sein.
  • Wenn die Durchsuchung nicht auf einem richterlichen Durchsuchungsbeschluss beruht, muss Ihnen nachvollziehbar erläutert werden, warum keine Zeit für die Ausstellung eines solchen Beschlusses bestand.
  • Sie sollten von allen Unterlagen, die mitgenommen werden, Kopien haben.
  • Notieren Sie sich, welche Fragen Ihnen gestellt wurden, was Ihnen von den Fahndern gesagt wurde und was durchsucht wurde. Alles, was Ihnen wichtig erscheint, in einem Protokoll festhalten.

Sie sollten ein detailliertes Verzeichnis aller mitgenommenen Unterlagen ausgehändigt bekommen.

«Keine Panik»

Zweite Devise: Rufen Sie sofort Ihren Anwalt oder Ihren Steuerberater an

Diesen Hilferuf darf der Steuerfahnder nicht verweigern.

Häufig kommt ein Steuerfahnder, weil eine Anzeige erstattet wurde - zum Beispiel von einem zerstrittenen Freund, einer enttäuschten Liebe oder dem geschiedenen Partner. Außerdem lesen Finanzbeamte Zeitung oder stöbern im Internet: Da verkauft einer seine Yacht und sucht nach einer Finca auf Mallorca. Woher kommt das Geld dafür?

Steuerfahnder interessieren sich besonders für ...

  • Verträge zwischen nahestehenden Personen,
  • ungeklärten Vermögenszuwachs,
  • Schwargeld
  • Grundstückskäufe und -verkäufe oder
  • Geldanlagen.

Natürlich immer nur im Zusammenhang mit dem Verdacht einer Steuerstraftat oder Steuerordnungswidrigkeit wie zum Beispiel Steuerhinterziehung.

Darum schauen Steuerfahnder sich ...

  • Briefe,
  • Notizzettel,
  • Kalender,
  • Kontoauszüge oder
  • Verträge und natürlich ganz besonders den
  • Computer an.

Außerdem stellen Steuerfahnder viele Fragen.

Dritte Devise: Sagen Sie nichts, bevor Ihr Rechtsbeistand eingetroffen ist

Sie haben das Recht, die Aussage zu verweigern. Das gilt auch für Ihren Ehepartner und andere nahe Verwandte.

So erreichen Sie uns: Kontakt

Rechtsanwalt Christoph Hussy • Werner-Nordmeyer-Straße 3 • 31226 Peine • Telefon: 05171 / 508 28-0